Am Institut für Schematherapie Rhein-Ruhr ist es möglich sich zertifizieren zu lassen. Die Zertifikate stellen ein formelles „Gütesiegel“ der internationalen Gesellschaft für Schematherapie (International Society of Schema Therapy, ISST) dar.

Die Zertifizierungs-Voraussetzungen (das Training) können ausschließlich an Instituten erworben werden, deren Curriculum von der ISST als Zertifizierungstraining anerkannt ist (ISST Approved Certification Training Program). Das Institut für Schematherapie Rhein-Ruhr hat diese Anerkennung.

Es werden zwei Arten der Zertifizierung unterschieden:

  1. Die Standardzertifizierung (Standard Certification) berechtigt Sie, den Titel „Schematherapeut*in“ zu tragen. Sie können sich damit außerdem auf allen nationalen und internationalen Listen von Schematherapeut*innen eintragen lassen.
  2. Mit einer fortgeschrittenen Zertifizierung (Advanced Certification) dürfen Sie sich nach der zusätzlichen Teilnahme an einem speziellen Webinar nach entsprechender Antragstellung und -genehmigung „Trainer*in und Supervisor*in“ für Schematherapie nennen und an lizensierten Instituten für Schematherapie Workshops geben, schematherapeutische Supervisionen anbieten und durchführen, sowie als Rater*in für Videobänder von Antragsteller*innen auf Zertifizierung fungieren. Haben Sie erst im Jahr 2014 oder später mit der schematherapeutischen Fortbildung begonnen, müssen sie nach Abschluss der „advanced“ Zertifizierung noch mindestens drei Jahre schematherapeutisch tätig sein, um die Berechtigung zur Durchführung von Supervisionen und Workshops zu erhalten.

Für beide Arten der Zertifizierung müssen Sie insgesamt an mindestens 60 Unterrichtseinheiten in Schematherapie teilgenommen haben. Der Besuch des Basiscurriculums am Institut für Schematherapie Rhein-Ruhr beinhaltet 48 Unterrichtseinheiten. Die noch fehlenden Einheiten können Sie durch Teilnahme an vertiefenden Workshops erwerben. Die vertiefenden Workshops beinhalten in der Regel den Umgang mit Persönlichkeitsstörungen und schwierigen therapeutischen Situationen. Außerdem sollten zwischen dem Besuch der Workshops und Abschluss der Supervision nicht mehr als drei Jahre vergangen sein. Daher sollten Sie darauf achten, kontinuierlich an vertiefenden Workshops teilzunehmen.