Ingo H. erkrankt als Grundschulkind schwer und muss über Monate stationär im Krankenhaus behandelt werden, phasenweise ist seine Niere sehr schwach und sein Leben in Gefahr. Nach seiner Entlassung ist die Krankheit noch lange Thema in der Familie. Insbesondere die Großeltern erinnern den kleinen Ingo immer wieder an seine instabile Konstitution, weisen auf mögliche Gefahren beim Spiel und bei alltäglichen Verrichtungen hin und drängen zur Schonung. Der erwachsene Herr H. fühlt sich nahezu ständig in Gefahr vor Infektionen oder schweren Erkrankungen, worüber er eine Zwangsstörung entwickelt hat.