Christoph J. schildert eine sehr freie Kindheit. In der Grundschule hat der kleine Christoph häufig keine Lust in die Schule zu gehen. Seine Mutter, die das sehr gut verstehen kann, lässt ihn deshalb häufig zu Hause. Der heranwachsende Christoph muss zu Hause keine Aufgaben im Haushalt übernehmen. Seine Eltern nehmen ihm viel ab, sie möchten, dass ihr Sohn so lange wie möglich „frei und unbeschwert“ leben kann. Seine Mutter erledigt sogar regelmäßig einen Teil seiner Hausaufgaben. Die Schule bricht er kurz vor dem Abitur ab. Auch seine Ausbildung macht er nicht zu Ende. In der ersten Therapiesitzung schildert er, dass er es einfach nicht aushalte, sich über einen längeren Zeitraum anzustrengen.