Die 30-jährige Serena C. ist in der ehemaligen DDR aufgewachsen als Tochter einer Deutschen und eines Inders. Aufgrund des gemischt-ethnischen Hintergrundes wird die kleine Serena gehänselt und ausgegrenzt. Als sie mit acht Jahren mit den Eltern in den Westen flieht, wird die Familie dort als „Ossis“ bezeichnet und subtil gemobbt, weshalb sie recht zurückgezogen lebt. Die erwachsene Frau C. leidet unter einem quälenden Gefühl von Einsamkeit und Abgeschnittenheit von anderen Menschen, was es ihr sehr schwer macht, sich auf Beziehungen jedweder Art einzulassen.