Heiko B. ist zwölf Jahre alt, als sein Vater stirbt. Er erlebt seine Mutter als sehr hilflos. Sie liegt über lange Phasen den ganzen Tag im Bett und lässt den Alltag an sich vorbeiziehen. Der kleine Heiko sorgt dafür, dass seine beiden jüngeren Geschwister rechtzeitig in die Schule kommen und ein Pausenbrot dabeihaben. Am Nachmittag geht er einkaufen und bereitet für den Abend etwas zu essen vor. So geht es viele Monate und noch bis zu seinem Auszug aus dem Elternhaus sorgt der heranwachsende Heiko maßgeblich für das Wohl der Familie. Die Mutter ist chronisch antriebslos und gedrückter Stimmung. Als Erwachsener hat Herr B. immer das Gefühl für Freunde und Partner sorgen zu müssen und fühlt sich schlecht, wenn er einmal die Unterstützung anderer in Anspruch nehmen muss. Nach einigen Jahren beendet er Beziehungen mit einem vagen Gefühl der Unausgewogenheit.