Jörg M. wächst in einer Familie auf, in der das Bild, das „die Nachbarn“ oder generell „andere Leute“ haben, sehr wichtig genommen wird. Eltern und Großeltern überhäufen den kleinen Jörg mit Geschenken und geben nahezu all seinen Wünschen und Impulsen nach, lassen ihn gewähren, um einerseits nach außen zu zeigen, wie viel die Familie sich leisten kann und „dass es dem Kind an nichts mangelt“ und andererseits um lautstarke Folgen von Frustration bei Nichterfüllung der Begehrlichkeiten des kleinen Jörgs zu vermeiden und somit nicht negativ aufzufallen. Der erwachsene Herr M. fühlt sich sehr häufig frustriert, unzufrieden, benachteiligt, gekränkt und unangemessen behandelt, wenn er zum Beispiel im Supermarkt anstehen muss, alle guten Parkplätze besetzt sind oder er im Café ein zu trockenes Stück Kuchen erhält.