Alina S. begibt sich nach ihrem vierzigsten Geburtstag in Psychotherapie. Die kleine Alina bekommt von ihrer Mutter alles abgenommen, um sie vor vermeintlichen Fehlern und Misserfolgen zu schützen. Wichtige Entscheidungen muss sie lange mit den Eltern diskutieren, um „alles wasserdicht zu machen“. Einige wenige Entscheidungen trifft die heranwachsende Alina ohne Absprache, die Eltern kritisieren im Nachgang das Ergebnis der Entscheidung und weisen darauf hin, dass es für eine gute Lösung immer der Erfahrung anderer Bedarf. Die erwachsene Frau S. hat weiterhin das Gefühl, allein zu keinen tragfähigen Entscheidungen imstande zu sein und sichert sich immer durch andere Personen ab.