Empathische Konfrontation in der Schematherapie

START:
4. Dezember 2020
DURATION:
1 Tag

INSTRUCTORS:

Hannah Hoppe
Psychologische Psychotherapeutin

Die empathische Konfrontation ist eine der effektivsten Interventionen zur Überwindung persistierender und den Therapieverlauf blockierender Bewältigungsmodi. Schwierige Therapiesituationen und hartnäckige Bewältigungsmodi, aber auch „dominante“ Kindmodi können den Therapieerfolg verhindern oder deutlich einschränken und bringen uns immer wieder an unsere Grenzen.

In diesem Workshop sollen daher verschiedene Möglichkeiten der empathischen Konfrontation vermittelt und trainiert werden. Die TeilnehmerInnen sollen in einem ersten Schritt lernen, dem Patienten die aus dem Problemverhalten resultierende Lebensfalle verstehbar zu machen, um ihn in einem zweiten Schritt mit den Kosten des Problemverhaltens zu konfrontieren. Dabei gilt es, die Besonderheiten der Modus-Konstellationen zu beachten. Ein „problematischer“ Kindmodus (z. B. ein trotziger) muss anders konfrontiert werden als ein Bewältigungsmodus (z. B. ein ärgerlicher Bewältigungsmodus), ein überkompensierender Bewältigungsmodus muss anders konfrontiert werden, als ein vermeidender oder ein abhängiger Bewältigungsmodus.
Herausfordernd hierbei ist es, dem Patienten einerseits Grenzen zu setzen und ihn andererseits trotzdem dabei in Bindung zu halten. In besonderen Fällen kann es auch nötig sein, eine Therapie aufgrund von problematischem Patientenverhalten zu beenden. Wie dies verantwortungsvoll geschehen kann, soll daher ebenfalls in diesem Workshop behandelt werden.

Neben theoretischem Input, Video- und Live-Rollenspielen werden die TeilnehmerInnen ausreichend Zeit finden, dass Gelernte in Kleingruppen einzuüben.

 

Details zum Workshop


Freitag, 04.12.2020
Uhrzeit: 10.00-18.00 Uhr

Stunden: 8 Unterrichtsstunden à 45 Minuten

Fortbildungspunkte: 10

Preis: 260€

Ort: Design Offices Köln Dominium, Tunisstr. 19-23, 50667 Köln Karte anzeigen

 

TOP