Intensivworkshop: Lösungswege und Besonderheiten bei der Behandlung von Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung

Aufgrund der nachgewiesenen Wirksamkeit der Schematherapie bei der Behandung von Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (Giesen-Bloo et al., 2006), ist die Schematherapie in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus des Interesses geraten.

START:
16. November 2017
DURATION:
2 Tage

INSTRUCTORS:

Guido Sijbers
Drs. I Klinischer Psychologe | Psychotherapeut

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Grundlage der schematherapeutischen Behandlung der BPS ist ein störungsspezifisches Modusmodell, das als zentrale Schemamodi die Modi des verletzten Kindes, des ärgerlichen Kindes, des strafenden Elternteils und des distanzierten Beschützers beinhaltet. Bei der Behandlung von BPS-Patienten werden das berichtete Problemverhalten sowie interaktionelle Schwierigkeiten zu dem dabei jeweils im Vordergrund stehenden Schemamodus in Beziehung gesetzt. Im Mittelpunkt der Therapie stehen dann modusspezifische Interventionen, bei denen die Patienten zum Beispiel angeleitet werden, den strafenden Elternmodus zu bekämpfen, oder den distanzierten Beschützermodus zu reduzieren.

In diesem Workshop werden zunächst das BPS-Modusmodell sowie modusspezifische Behandlungsstrategien vorgestellt. Daran anschließend werden diese anhand von Fällen der Teilnehmer in angeleiteter Kleingruppenarbeit im Rollenspiel eingeübt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, eigene Fälle einzubringen und darauf bezogene Fragen zu diskutieren.

 

 

Details zum Workshop


Sprache: Dieser Workshop wird in deutscher Sprache gehalten

Datum: Donnerstag, 16.-17.11.2017

Uhrzeit: Do 10.00 Uhr – 18.00 Uhr, Fr 9.00 Uhr – 12.30Uhr

Stunden: 12 Unterrichtsstunden à 45 Minuten

Fortbildungspunkte: sind beantragt

Preis:  360 €

Ort: Hotel Mercure Bochum-City Karte anzeigen

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